Kochen auf russisch

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Thymian und seine heilende Wirkung

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Statt zur chemisch zubereiteten Medizin greifen viele Menschen heute immer viel lieber zu heilenden Kräutern. Der wild wachsende Thymian hat eine ganz besondere heilende Wirkung.

Der Thymian, auch Quendel genannt, gehört zur Familie der Lippenblütengewächse. Der Begriff Thymian kommt aus der altgriechischen Sprache; dort heißt er θύμος thýmos. Thýmos bedeutet so viel wie „Mut, Stärke und Tapferkeit. Die antiseptische Wirkung des Thymian kannten schon die alten Ägypter. Die Griechen und Römer opferten im Altertum ihren Göttern auch Thymian. Getrocknete Thymian Zweige wurden als Räucherstäbchen verwandt. Sie sollten besonders den Männern und Soldaten Mut und Kraft verleihen. Schenkte man seiner Geliebten ein Sträußchen Thymian, dann war das so gut wie ein Heiratsantrag.

Thymian wächst an Halbsträuchern oder Sträuchern. Die Sträucher wachsen aufrecht oder liegen gelegentlich auch nieder. Die Blütenstände des Thymian sind Ähren artig zusammengesetzt. Der Blütenkelch ist glockenförmig oder auch zylindrisch geformt.

Thymian ist in unseren Breitengraden vor allem als Gewürz und Heilkraut bekannt. In vielen Husten- und Erkältungstees ist deshalb auch Thymian zu finden.

Thymian wuchs vorrangig in den Mittelmeerländern, wohin er vor hunderten von Jahren von wandernden Mönchen aus Afrika mitgebracht wurde. Mittlerweile ist Thymian auch bei uns heimisch geworden.

Schon im Altertum war Thymian aufgrund seines aromatischen Geruchs beliebt. Außerdem wirkt er auch keimtötend. Deshalb wurde er im alten Ägypten auch bei der Mumifizierung benutzt.

Wild wachsender Thymian ist in seiner heilenden Wirkung sogar dem auch in Gärten gedeihenden überlegen ist.

Er wirkt auf Grund seiner Schleim- und Krampf lösenden Wirkung heilend gegen Asthma, Husten und Bronchitis. Auch gegen Infekte von Blase und Nieren wird er eingesetzt. Thymiantee wird zum Gurgeln verwandt und lindert er Halsschmerzen sowie Kehlkopf- und Mandelentzündungen.

Auch wirkt Thymian Verdauung stimulierend und regulierend. Deshalb werden fette Speisen auch gern mit Thymian gewürzt.

Äußerlich wird er auch gern als Bad und zum Inhalieren gegen Erkältungskrankheiten, Atembeschwerden, Schnupfen, Husten und Stirnhöhlenkatarrhen eingesetzt.


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