Kochen auf russisch

Leckere Rezepte aus der russischen Küche mit Fotos

Pralinen selbst gemacht – so geht es

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Wer süße Verführungen liebt, für den sind Pralinen immer wieder ein tolles Geschmackserlebnis. Auch zu besonderen Festen (z.B. zum Valentinstag oder Muttertag), verschenkt man gerne Schokolade oder Pralinen. Doch was in guten Lebensmittelgeschäften und Konditoreien teuer gekauft werden muss, dass kann man auch zu Hause mit ein bisschen Mühe selber machen. Hierbei kann ein Pralinenset mit Abtropfgitter, verschiedenen Pralinengabeln und Alu-Pralinenförmchen sehr hilfreich sein, aber auch kleine Muffinsformen sollte man für die Herstellung der Pralinen kaufen. Hinzu kommt, dass man für die Pralinenherstellung immer Schokolade kaufen sollte, die einen Kakaoanteil von 55 bis 75 % hat. Und nach der Produktion sollte der passende Aufbewahrungsort ein trockener Ort mit 16 bis 18 Grad sein. Wer diese süßen Spezialitäten herstellen möchte, der muss auch Wartezeiten in Kauf nehmen, also kein Freizeitvergnügen für Ungeduldige.

Hat man die Zutaten für die Füllung und die Schokolade vorrätig, dann fehlt nur noch ein hoher Topf, aber eine hohe Schüssel und ein elektrischer Mixer ist auch notwendig. Die Fachleute unter den Hobby-Pralinenherstellern haben auch immer wieder selbstgemachte Werkzeuge, die bei der Verzierung wunderbar helfen können. Zu den Klassikern bei den Pralinen gehört die Marzipanpraline und hier benötigt man für ca. 50 Pralinen 400 g Marzipanrohmasse, 600 g Zartbitterkuvertüre, 100 g ganze ungeschälte Mandeln und Puderzucker für die Arbeitsfläche. Jetzt wird die Marzipanmase ausgerollt bis auf eine Höhe von einem Zentimeter und dann sollte man mit einem Schnapsglas Pralinen ausstechen. Es können aber auch kleine Kugeln gerollt werden, wie bei einem Knödelteig. Anschließend sollte die Kuvertüre geschmolzen werden im Wasserbad und hier kann man immer die Pralinengabel verwenden.

Natürlich darf nun die Mandel als schöne Deko nicht fehlen, wenn man die Praline in der traditionellen Form herstellen möchte. Aber es gibt auch viele andere schöne Dekoideen und auch die Form der Praline bleibt immer dem Hobbykonfektmacher überlassen. So kann man hier mit dunkler oder Vollmilchschokolade arbeiten, aber auch die Füllungen sind ganz dem Geschmack des Herstellers überlassen. So können sich immer wieder neue Kreationen finden lassen und die Geschmacksfülle schönster Pralinen kann auch zum tollen Geschenk für Freunde und Bekannte werden.


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