Kochen auf russisch

Leckere Rezepte aus der russischen Küche mit Fotos

Die Kirschzeit ist wieder da

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Die Märkte sind voll mit den saftigen und prallen Kirschen, denn sie verkörpern den Sommer und das wird im ganzen Land gefeiert. Die Saison der roten Früchtchen ist Juni bis August und es gibt sie in süß und sauer.

Die Herz- und Knupperkirschen gehören zu den Süßkirchen und die werden gerne gleich genascht. Sauerkirschen, auch Schattenmorellen genannt, entfalten ihr Aroma und ihren Geschmack erst beim Kochen, Backen und Einmachen. Die Farbe der Kirsche ob gelb, hellrot, dunkelrot oder fast schwarz sagt nichts über die Reife aus, nur der Geschmack sagt uns, wenn die Kirschen pflückreif sind.
Wenn die Kirschen reif sind muss alles ganz schnell gehen, denn die Früchte sind empfindlich und wollen zart behandelt werden. Hängen sie zu lange am Baum werden sie, werden sie braun und weich oder platzen, dann sind sie Futtern für die Vögel.

Da Kirschen nicht nachreifen, sollten sie innerhalb von ein bis zwei Tagen nach dem Kauf verzehrt oder weiterverarbeitet werden. Die leckeren Früchte stecken voll Vitamin B und C, sowie Folsäure, Kalium, Magnesium und Eisen. An den Kalorien sparen sie, bei 60 kcal pro hundert Gramm sind sie äußerst Kalorienarm im Vergleich zu anderem Obst.

Das Vorurteil „ Wer Kirschen isst, soll kein Wasser trinken, sonst bekommt er Bauchweh“ stimmt nicht, falls Bauchweh auftritt, liegt das an der Menge Kirschen, die jemand verzehrt hat. Auch das die Kerne viel Blausäure beinhalten und sie würden sich im Darm sammeln, wenn man sie verschluckt, ist falsch.

Wer jedoch wirklich die Kirschen entsteinen möchte, kann die Steine waschen, trocknen und in ein Kissen einnähen. Das ist die perfekte Wärmflasche.


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