Kochen auf russisch

Leckere Rezepte aus der russischen Küche mit Fotos

Russisches Hauskuchen – Pirogi oder Piroschki

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Zum Unterschied von Süßwaren sind gute häusliche Teigtaschen mit nahrhaften reichlichen Füllungen, meiner Meinung nach, nicht zu kaufen, deshalb muss man selbst gefahren werden. Die Zutaten für den Teig reichen für 24. Teigtaschen, d.h., für eine gute Gesellschaft.

Womit sind Piroschki zu servieren, weiß jeder selbst ohne meine Hinweise. Was mich angeht, so schmecken sie mit häuslicher Sauermilch, Mazoni oder klassischem heißem Tee gut.

Zubereitung:

Mehl für den Teig durchsieben, Trockenhefe und Salz zugeben, aufgewärmte Milch eingießen und kneten. Was mich betrifft, so hasse ich diesen Prozess, aber alle Versuche, die Handarbeit durch die Küchenmaschine zu ersetzen, hatten leider ein schlechtes Ende, weil der Teig mit ganzer Seele gemacht werden muss, und nicht mit Hilfe von Elektrizität und Benzin. Wenn eine homogene Masse fertig ist, sind Zucker, Butter und Eier dazuzugeben und ist der Teig weiter zu kneten. Den gekneteten großen Teigklumpen in eine tiefe Schüssel legen, oben Klarsichtfolie ziehen und für 90 Minuten in einem warmen Ort (lieber in einem bis 30-40 Grad aufgewärmten Backofen) hochgehen lassen.

Zutaten:
700 Mehl
350 ml Milch
1 Packung (11 g) Trockenhefe
70 g Zucker
70 g Butter
2 kleine oder 1 großes Ei
1 Teelöffel Salz

Füllungen für je acht Pirogen:

1. Schnittlauch mit Eiern:

Abgewaschene, getrocknete und gehackte Federchen von Schnittlauch in einer Schüssel leicht zerquetschen und salzen. Eier schälen, klein hacken und Schnittlauch hinzufügen. Mit zerlassener Butter mischen.

200 g Schnittlauch
2 hart gekochte Eier
20 g Butter
Salz

2. Kohl mit Eier und Käse:

Kohl abwaschen, hacken, in siedendes ungesalzenes Wasser senken und 5-7 Minuten kochen, auf einen Durchschlag werfen, abkühlen lassen. Dann groß geriebenen Käse hinzuzufügen, gehacktes Ei, zerlassene Butter, Salz und Pfeffer zugeben.

Zutaten:
250 g Weißkohl
100 g Käse (Suluguni nicht geräuchert)
1 hart gekochtes Ei
10 g Butter
Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer – dem Geschmack nach

3. Fleischfüllung:

Bruststück mit allen Zutaten für Brühe in kaltes ungesalzenes Wasser werfen und Brühe kochen. Eigentlich soll diese Handlung bei der Zubereitung von Kuchen in erster Linie gemacht werden. Und erst dann macht man den Teig.

Die fertige Brühe durchzusieben, Lendenstück apart in siedendes Wasser legen, kochen lassen, dann abwaschen, in die Brühe werfen, salzen, ein wenig duftigen Pfeffer, Lorbeerblatt zugeben und kochen lassen. Fein gehackte Zwiebel und zerdrückten Knoblauch in Butter anbraten. Fleisch kochen, bis es gar ist, aus der Brühe herausnehmen, abkühlen, mit einem Fleischwolf drehen oder klein hacken, fein gehackte Eier, gebratene Zwiebeln, Brühe (etwa 0,5 Liter), frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer, gehackte Petersilie dazugeben.

Zutaten:
300 g Rinderbrust( fast ohne Fleisch – einige Knorpel und Knochen)
250 g Rindfleisch
1 Zwiebel
2-3 Knoblauchzehen
1 Ei
20 g Butter
1 kleiner Bund Petersilie
Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer – dem Geschmack nach

Für Brühe zusätzlich:
1 Stück Knollenzwiebel
1 Mohrrübe
Piment (duftiger Pfeffer)
Petersilienwurzel
Lorbeerblatt
Stiele Dill

Der Teig ist also hochgegangen, die Füllungen sind fertig. Den Teig noch einmal kneten, in Stücke nach der Zahl von Teigtaschen teilen. Jedes Stückchen Teig flach wie ein Pfannkuchen machen, in die Mitte die Füllung legen und zukneifen /einwickeln. Die Pasteten auf ein tiefes Kuchenblech in einem bestimmten Abstand voneinander auf ein gefettetes Backpapier zerlegen, mit Klarsichtfolie bedecken und noch 15 Minuten hochgehen lassen.

Zu dieser Zeit Ofen bis 190 Grad aufzuwärmen, Kuchen gegen 40 Minuten backen, bis alles gut gebräunt ist. 10 Minuten vor Gebrauchsfertigkeit mit geschlagenem Eigelb einschmieren. Abkühlen lassen und erst dann die Pasteten voneinander trennen. Nun vorwärts, da fängt Urlaub für Bauch an.


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