Kochen auf russisch

Leckere Rezepte aus der russischen Küche mit Fotos

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Varietät und Klassifikation von Kaviar

Laut der festgelegten Tradition verpackt man in den Kaviar-Betrieben den Kaviar jeder Fischart in Dosen mit bestimmten Farben: Beluga- und Starletkaviar in den blauen, Osietrakaviar in den gelben und Sevrugakaviar in den roten Dosen. Je nach Marktpreis nimmt den ersten Platz der Belugakaviar ein, dann kommt der Kaviar vom Stör und zuletzt der vom Sevruga.

Nach dem russischen Standard, die Kaviardosen zweireihige Markierung haben sollen: in der ersten Reihe steht das Herstellungsdatum, in der zweiten – die Nummer des Arbeiters. Außerdem haben die Dosen mit den verschiedenen Kaviararten die unterschiedlichsten Farben.

In den blauen Dosen befindet sich der teuerste, leckerste und schönste – Belugastör-Kaviar. Das Rogenkorn mit dem Durchmesser 2,5 mm hat eine dünne Haut. Die blauen Dosen gebraucht man auch für die Verpackung des Störkaviars, der in unserer Zeit sehr selten ist. weiterlesen… »

Störkaviar richtig servieren

Beim Kaviaressen an einer Tafel in der anständigen Gesellschaft braucht man einen gewissen kulinarischen Stil. Es ist zu wissen, dass sich das traditionelle russische Servieren des Kaviars von dem europäischen hauptsächlich durch für Kaviar übliche Bestecke und Getränke unterscheidet.

Die russische Tradition forderte den Kaviar in Metall- Porzellan- oder Glasschalen (Vasen) ohne Eis zu servieren. Daraus wurde er portionsweise mit speziellen silbernen oder vergoldeten Löffelchen in Form einer Schaufel genommen.

In der europäischen Tradition wird Kaviar in der Regel in speziellen Kaviarschale serviert, die wiederum auf zerstoßenes Eis in noch eine Schale gestellt werden. Manchmal werden zum Servieren des Kaviars speziell aus Perlmuttmuscheln hergestellte Behälter benutzt. weiterlesen… »

Russischer Kaviar – nützliche Informationen über die Delikatesse

Ketakaviar mit Brot

Ketakaviar mit Brot

In jedem Land bleibt Stör-Kaviar neben vielen anderen Köstlichkeiten nach wie vor die Königin des Tisches, ein Symbol für Luxus und raffinierte Gastronomie.

Man kann darauf wetten und nicht verlieren, dass die meisten in Russland angekommenen Ausländer gerade mit Wodka und Kaviar ihre erste Bestellung im russischen Restaurant beginnen. Und das hängt nicht davon ab, dass sie Genießer von Kaviar sind. Die Hauptrolle spielt hier der Wirtschaftsfaktor, denn trotz der relativ hohen Kaviarkosten in unseren Restaurants ist ihr Wert noch wesentlich niedriger als der aller ausländischen Lieferanten.

Für Ausländer ist „Russkaja Ikra“ (Russian Caviar) die gleiche Handelsmarke wie die Russkaja Wodka“ (Russian Vodka) und solche Exotik wie „Borschtsch„, „Okroshka„, „Bliny“ oder „Schaschlik“. Allerdings gibt es ein Paradox. Die Auswahl an Kaviar nach ihren verschiedenen Arten ist in russischen Restaurants deutlich schlechter als die in den Schaufenstern von westlichen Kaviar Häusern. Warum ist das so, ergeben wir in einem anderen Abschnitt dieser Übersicht, in der steht, in welche Arten europäische und amerikanische Experten Kaviar unterteilen. weiterlesen… »

Pfannkuchen in Osteuropa

Kulinarische Verwandtschaften- Pfannkuchen in Osteuropa

In Russlands Küchen werden Blinys gerne auch mit saurer Sahne und Kaviar...

In Russlands Küchen werden Blinys gerne auch mit saurer Sahne und Kaviar…

Die osteuropäische Küche weist keine klaren Trennlinien im Bezug auf Zutaten und der Zubereitung von Pfannkuchen auf. So weisen die polnischen Racuchy mit Hefeteig Ähnlichkeiten mit russischen Bliniys und den Plinsen aus Sachsen auf. Grosse Unterschiede lassen sich lediglich beim Aussehen erkennen.

Racuchys sind kleiner, dicker, werden mit Weizenmehl zubereitet und sehr süß serviert. Sie weisen Ähnlichkeiten zu den russischen Oladji´s auf (mit Buttermilch zubereitet), sie werden jedoch ohne Hefe zubereitet. Die Hauptzutat ist Weizenmehl.
Polnische Nalesniki sind sogenannte Eierpfannkuchen.

Die Racuchys sind vor allem mit den böhmischen Dalken kulinarisch verwandt. Andere Bezeichnungen sind „Livance“ oder Liwanzen, wenn sie in Österreich auf den Teller kommen. Ähnlichkeiten bestehen auch mit Struwen aus dem Münsterland oder den niederländischen Poffetjes. weiterlesen… »

Die Russische Küche – Mit Rezeptideen

Die russische Küche ist besonders bekannt für den Russischen Kaviar, eingelegte Gurken oder eingelegtes Gemüse, wie beispielsweise Sauerkraut, sowie verschiedene Suppen und Eintöpfe. Für Kohlrouladen und Pelmeni, das sind gefüllte Teigtaschen, haben die Russen ebenfalls eine Vorliebe. Die meisten Gerichte werden gekocht, gebacken oder gegart, gegrillt und gebraten wird in typisch russischen Küchen eher selten. Traditionell wird nach dem Essen gerne Wodka getrunken, der den Russen das ist, was uns das das Bier ist und als Nationalgetränk bezeichnet werden kann. Diesen sollten Sie unbedingt im Haus weiterlesen… »

Geschichte der „Russischen Küche“

Auf die Frage, was die russische Küche eigentlich ist, nennen die Meisten Kaviar, Lachs, Wodka und Pfannkuchen. Die Chinesen zählen noch den russischen Borschtsch dazu. In ihrer Vorstellung, es ist die scharfe Tomatensuppe, mit Wodka verfeinert. In der Wirklichkeit ist die russische Küche etwas ganz anderes.

Bis 18 Jahrhundert aßen unsere Urgroßeltern meistens die Rübe. Sie wurde gekocht, gebacken, in Suppe, Kwass und Kuchen hineingetan. Beliebt waren auch die Kohlrübe und der Rettich. Und auch der Kohl. „Leckere Zeitschrift“ fand die erste Erwähnung von der Kraut im Schrift von 1150 Jahr n.Ch: der smolenische Fürst Rostislav Mstislavovitsch schenkte dem Bischof Manuil den Gemüsegarten voll Kraut. Die Slawen übernahmen diese Kultur von griechischen Kolonisten in der Krim und überlegten sich lange, wie man sie im Winter bewahren kann: man begann den Kohl zu saueren, deswegen war die Kraut zuerst das Vorrecht von Adel. Die Pilze, im Gegenteil, waren jedem zugänglich (man buk sie in Sauersahne). Ende 17- Anfang 18 Jahrhundert kamen zu den Pilzen noch Kartoffeln weiterlesen… »

Russische Essgewohnheiten

Das Früstück (Sawtrak) ist reichhaltig und besteht in der Regel aus Tee, Kefir, Quark und saurer Sahne, mit Käse und Wurst belegtem Weiß- oder Schwarzbrot, gekochte oder Spiegeleier, leicht gewürzte Bockwürstchen und Buchweizenbrei (Kascha) mit Frikadellen oder Braten. Wenn es nicht, wie üblich, erst zwischen 10 und 13 Uhr eingenommen wird, folgt sogar noch ein zweites Frühstück. Das Mittagessen (Obed) findet traditionell findet traditionell spät statt, manchmal erst um 17 Uhr. Es setzt sich immer aus mehreren Gängen mit überschaubaren Portionen zusammen. Vielzahl und Aufwand des Menüs richten sich nach dem Rahmen: An Festtagen und am Wochenende sitzt man zuweilen stundenlang an der Tafel, in der Kantine muss es schneller gehen. Nach der klassischen Speisenfolge werden zuerst verschiedene Sakuski wie eingelegte Gemüse und Salate serviert, dann folgen eine warme Suppe und die Hauptmahlzeit mit Fisch, Fleisch oder Geflügel und einer Beilage aus Kartoffeln, Reis oder Gemüse. Als Dessert gibt es meist ein Kompott oder Eis und Tee oder Kaffee. Der Abendtee (Wetschernij Tschaj), in adeligen und bürgerlichen Kreisen des 19. Jahrhunderts fester Bestandteil des Tages, findet heute aus Zeitgründen nur am Wochenende statt. Zum Tee aus dem Samowar gibt es Gebäck und Pralinen. Das Abendessen (Ushin) zwischen 19 und 22 Uhr fällt bescheidener aus, besteht jedoch wie das Mittagessen aus mehreren Gängen wie Sakuski, Suppe, Haupt- und Nachspeise.
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