Kochen auf russisch

Leckere Rezepte aus der russischen Küche mit Fotos

Tag: altertümliche Speisen

Russische Fastenbreie – Putrja, Tschervjatschki und Simenucha

Fastenbrei Putrja

Zutaten:

300 g Buchweizenmehl
100 g Malz
100 ml Kwass

Zubereitung:
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Über einfache und magere Fastenspeisen in Russland

Wenn man über die russische Nationalküche spricht, so ist ihr religiöser Charakter und zwar die Einteilung in Fastenspeisen unbedingt zu erwähnen. In allen vor der Revolution herausgegebenen Kochbüchern finden wir eine klare Teilung der Gerichte in diese Klasse.

Als Fasten bezeichnet man vom Altertum vorgeschriebene Nahrungsregeln, die zu Gebet beitragen und dem inneren Wachstum des Menschen helfen. Die orthodoxe Kirche legt großen Wert auf Fasten. Von seiner Beachtung hängt im bedeutenden Maße das innere Leben des Menschen ab, wovon die heiligen Väter altertümlicher und unserer Zeiten zeugen.

Fasten bezieht sich ganz natürlich in erster Linie auf Lebensmittel: auf Verzichtung einiger Lebensmittel ist das A und O, aber es hat einen anderen Sinn. Man darf nicht den Sinn des Fastens nur auf die Absage von diesen oder jenen Speisen zurückführen. „Wer Fasten nur auf die Enthaltung von Nahrung beschränkt, der entehrt es am meisten, — sagte Johannes Chrysostomos. — Fastest du? Beweise es mir mit deinem eigenen Schaffen… weiterlesen… »

Traditionelle altertümliche Speisen: Gamula

In der Backröhre (im Ofen) 10 Äpfel backen, sie durch ein Sieb reiben, Mehl zugeben, rühren, in einer Form in den Ofen für eine Stunde setzen, bei der Temperatur 80—100 Grad bräunen. Mit Honig servieren.

1 kg – Äpfel, 1 EL – Mehl, 100 g – Honig

Traditionelle altertümliche Speisen: Kirschensülze

Reife Kirschen entkernen und zerstoßen, 2-3 zerstoßene Nelken, Zimt, Kartoffelmehl durch ein Sieb reiben. Zucker, Rotwein, Zitronensaft mit kaltem gekochtem Wasser verdünnen und anschließend abkühlen.

800 g – Kirschen, 0,5 g – Zimt, 0,5 g – Nelken, 30 g – Stärke, 200 g – Zucker, 1-1,5 Tassen – trockener Rotwein, 60-70 g – Zitronensaft, 200 ml – Wasser

Traditionelle altertümliche Speisen: Djour (Jur)

Noch seit Wladimir Monomachs Zeiten aßen Dorfbewohner Jur – eine Speise aus Hafermehl (Haferschleim). Zu Djour (Jur) wurden gedörrte Äpfel, Kirschen, Drosselbeeren, manchmal Fastenöl, Honig zugegeben. Das Gericht wurde mit Milch gegessen.

Hafermehl mit warmem Wasser verdünnen und in einen warmen Platz für 2-3 Stunden stellen, damit der Teig geht. Dann durchsieben und ständig rührend kochen.
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Traditionelle altertümliche Speisen: Kolivo

Perlgraupen waschen, im Wasser bei mäßiger Hitze kochen, die ganze Zeit abschäumen. Wenn die Graupen Schleim absondern, ist überschüssiges Wasser abzugießen. Dann den Brei in eine Schüssel gießen, Milch dazugeben und während dem Kochen rühren, bis die Graupen weich und steif werden.

Den Mohn vorbereiten: mit kochendem Wasser begießen, aufweichen, in 5 Minuten das Wasser abgießen, den Mohn abspülen, mit siedendem Wasser noch Mal begießen und schnell weg schütten, sobald die Fetttröpfchen an der Wasseroberfläche erscheinen.

Den gedämpften Mohn in einem Porzellanmörser reiben, einen halben Teelöffel kochendes Wasser für jeden Esslöffel Mohn zugeben. Den Mohn mit der verdickten und erweichter Grütze vermischen, Honig bei schwacher Hitze im Laufe von 5-7 Minuten erwärmen und ständig weiterlesen… »

Traditionelle altertümliche Speisen: Logasa

Dieser Brei aus Gerstengrütze wird mit Bohnen oder Erbsen zubereitet. Eine Handvoll gekochter Erbsen (Bohnen) zerreiben, mit der Brühe verdünnen. Gerstengrütze hineinschütten, Schmalz, Salz dazugeben und 20 Minuten kochen. Dieser Brei wird mit Fastenöl, Honig oder Zucker gegessen.
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