Kochen auf russisch

Leckere Rezepte aus der russischen Küche mit Fotos

Tag: Brei

Richtige Gerstengrütze (Perlgrütze)

Man nehme für 2 Portionen: 1 Tasse Graupen, 1 TL. Zucker, 0,5 TL. Salz, 2 EL. Butter

Graupen auslesen, mit kaltem Wasser abspülen, danach kaltes Wasser zugießen und für die Nacht ausquellen lassen. Dann ist das Wasser abzugießen. Für eine Tasse ausgequollenen Graupen 1,5 Tassen Wasser nehmen, es kochen lassen, dem Geschmack nach Zucker und Salz zugeben, wieder aufkochen lassen und die Graupen hineinschütten. Das Wasser sei etwa 3 cm höher als die Grütze. 1 EL. Butter zugeben, zum Kochen bringen und die Temperatur bis zum Minimum senken. Nicht fest zugedeckt im Laufe von 30-40 Minuten kochen, bis die Graupen bereit sind, und dabei aufpassen, damit die Grütze nicht überläuft. 0,5 Tasse siedenden Wassers und 1 EL. zerlassener Butter zugeben weiterlesen… »

Traditionelle altertümliche Speisen: Kutja

Leichenschmäuse existierten in allen Religionen aller Völker. In Rus war es Tradition, dass Menschen am Begräbnistag und am Totentag eine rituelle Speise, die Kutja oder Kolivo heißt – ein süßer Brei aus rotem Weizen oder aus Reis mit Honig und süßen Früchten (Rosinen) – man brachte es in die Kirche und aß es zu Hause. Getreide symbolisiert die zukünftige Auferstehung des Toten, und die Süße ist ein Symbol der Glückseligkeit im Paradies.

Der gleiche Brei wurde auch zur Taufe eines Kleinkindes gereicht, aber er hatte eine andere, lebensbejahende Bedeutung. Man serviertete auch Kutja zu dem Weihnachtsende, mit dem die vierzigtägige Weihnachtsfastenzeit feierlich beendet wurde.

Zum Unterschied von gewöhnlichem Brei, war der Taufbrei in Milch zubereitet, selbst Grütze wurde in Milch eingeweicht. Der Brei wurde mit viel Butter weiterlesen… »


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