Kochen auf russisch

Leckere Rezepte aus der russischen Küche mit Fotos

Tag: Russische Küche

Pfannkuchen in Osteuropa

Kulinarische Verwandtschaften- Pfannkuchen in Osteuropa

In Russlands Küchen werden Blinys gerne auch mit saurer Sahne und Kaviar...

In Russlands Küchen werden Blinys gerne auch mit saurer Sahne und Kaviar…

Die osteuropäische Küche weist keine klaren Trennlinien im Bezug auf Zutaten und der Zubereitung von Pfannkuchen auf. So weisen die polnischen Racuchy mit Hefeteig Ähnlichkeiten mit russischen Bliniys und den Plinsen aus Sachsen auf. Grosse Unterschiede lassen sich lediglich beim Aussehen erkennen.

Racuchys sind kleiner, dicker, werden mit Weizenmehl zubereitet und sehr süß serviert. Sie weisen Ähnlichkeiten zu den russischen Oladji´s auf (mit Buttermilch zubereitet), sie werden jedoch ohne Hefe zubereitet. Die Hauptzutat ist Weizenmehl.
Polnische Nalesniki sind sogenannte Eierpfannkuchen.

Die Racuchys sind vor allem mit den böhmischen Dalken kulinarisch verwandt. Andere Bezeichnungen sind „Livance“ oder Liwanzen, wenn sie in Österreich auf den Teller kommen. Ähnlichkeiten bestehen auch mit Struwen aus dem Münsterland oder den niederländischen Poffetjes. weiterlesen… »

St. Petersburger Kartoffelsuppe mit Rindfleisch

Sankt Petersburger Kartoffelsuppe mit Rindfleisch

Suppe nach St. Petersburger Art

Zutaten:

750 g Kartoffeln
2 mittelgroße Möhren
250 g Rinderbrust
Petersilie
1 Zwiebel
75 g Öl
1 Eßl. Mehl
Knoblauch, Pfeffer, Salz und Essig

Benötigt werden: Reibe und Schnitzelgerät

Zubereitung:

Die Rinderbrust wird roh in kleine Würfel geschnitten, die Möhren schneidet man mit dem Schneidesegment und setzt sie zusammen mit dem Fleisch, in reichlich Wasser, gewürzt mit Pfeffer, Salz und einer zerdrückten Knoblauchzehe an.

Wenn das Fleisch fast gar ist, gibt man die ebenfalls mit dem Schneidesegment in Scheiben geschnittenen rohen Kartoffeln dazu und kocht sie weich. weiterlesen… »

Schnelle Partysuppe

Edelpilzcremesuppe mit Brot

Edelpilzcremesuppe mit Brot

Für 8 Personen:

2 Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
2 TL Pflanzenöl
540 g Tatar

200 g Mais
2 Gläser Tomatenpaprika
1 Glas Champignons
800 g stückige Tomaten
240 g Zigeunersauce
500 ml Gemüsebrühe(2 TL Instantpulver)
Salz
Pfeffer
3 TL Chilipulver
1 Bund Schnittlauch
120 g saure Sahne
8 Scheiben Ciabatta

Zubereitung:

Zwiebeln in Würfel schneiden, Knoblauch zerdrücken. Öl in einem beschichteten Topf erhitzen, Tatar darin anbraten, Zwiebelwürfel und Knoblauch dazugeben und mitbraten. Mais, Tomatenpaprika und Champignons abtropfen weiterlesen… »

Kartoffelsalat nach Russischer Art

Kartoffelsalat mit Wurst

Kartoffelsalat mit Wurst

Zutaten ( ca. Für 4-8 Personen ):

1 Sack Kartoffeln
1 Fleischwurst
1 Glas eingelegte Gurken
5 Eier
1 Glas Remolade

Zubereitung:

Die Kartoffeln und die Eier kochen.
Fleischwurst und die Gurken in kleine Würfel schneiden.
Anschließend die gekochten Kartoffeln und die Eier klein schneiden.

Die Remolade in eine große Schüssel geben und etwas Gurkenwasser hinzu fügen.
Beides miteinander verrühren bis die Remolade schön cremig ist. weiterlesen… »

Russische Konfitüre und Warenje

Russland war und ist immer noch Bauernland. Das Einsalzen und Marinieren von Fischen, Gurken, Kraut und Pilzen, Beeren und Fischen hat Tradition. Vorräte bringen viele Russen über den Winter, vor allem in abgelegenen Gegenden und Weilern ist die Konservierung von Lebensmitteln eine existenzielle Angelegenheit. In den Dörfern gibt es Keller unter der Küche, im Süden unter der Vortreppe. In Sibirien und im Norden werden Lebensmittel in Anbauten und Gruben im ewigen Frostboden aufbewahrt.

Verschiedene Produkte werden auf verschiedene Art haltbar gemacht: durch Salzen, Marinieren, Trocknen, Einfrieren usw. Obst und Beeren werden durch Einkochen, Dörren und Trocknen oder durch Einzuckern haltbar gemacht. Beim Einkochen, damit die Früchte nicht gären, wird rohes Obst in Gläsern mit Zucker bei 85 bis 100° im Wasserbad pasteurisiert oder sterilisiert. Beim Einzuckern werden Früchte und Beeren kurz blanchiert oder nur gründlich gewaschen, trockengetüpft, gezuckert und dann bei schwacher Hitze für einige Stunden in die Röhre gestellt. Die Menge des zugegebenen Zuckers richte sich nach Reifegrad und Eigenzuckergehalt der Früchte.
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Geschichte der „Russischen Küche“

Auf die Frage, was die russische Küche eigentlich ist, nennen die Meisten Kaviar, Lachs, Wodka und Pfannkuchen. Die Chinesen zählen noch den russischen Borschtsch dazu. In ihrer Vorstellung, es ist die scharfe Tomatensuppe, mit Wodka verfeinert. In der Wirklichkeit ist die russische Küche etwas ganz anderes.

Bis 18 Jahrhundert aßen unsere Urgroßeltern meistens die Rübe. Sie wurde gekocht, gebacken, in Suppe, Kwass und Kuchen hineingetan. Beliebt waren auch die Kohlrübe und der Rettich. Und auch der Kohl. „Leckere Zeitschrift“ fand die erste Erwähnung von der Kraut im Schrift von 1150 Jahr n.Ch: der smolenische Fürst Rostislav Mstislavovitsch schenkte dem Bischof Manuil den Gemüsegarten voll Kraut. Die Slawen übernahmen diese Kultur von griechischen Kolonisten in der Krim und überlegten sich lange, wie man sie im Winter bewahren kann: man begann den Kohl zu saueren, deswegen war die Kraut zuerst das Vorrecht von Adel. Die Pilze, im Gegenteil, waren jedem zugänglich (man buk sie in Sauersahne). Ende 17- Anfang 18 Jahrhundert kamen zu den Pilzen noch Kartoffeln weiterlesen… »

Russische Essgewohnheiten

Das Früstück (Sawtrak) ist reichhaltig und besteht in der Regel aus Tee, Kefir, Quark und saurer Sahne, mit Käse und Wurst belegtem Weiß- oder Schwarzbrot, gekochte oder Spiegeleier, leicht gewürzte Bockwürstchen und Buchweizenbrei (Kascha) mit Frikadellen oder Braten. Wenn es nicht, wie üblich, erst zwischen 10 und 13 Uhr eingenommen wird, folgt sogar noch ein zweites Frühstück. Das Mittagessen (Obed) findet traditionell findet traditionell spät statt, manchmal erst um 17 Uhr. Es setzt sich immer aus mehreren Gängen mit überschaubaren Portionen zusammen. Vielzahl und Aufwand des Menüs richten sich nach dem Rahmen: An Festtagen und am Wochenende sitzt man zuweilen stundenlang an der Tafel, in der Kantine muss es schneller gehen. Nach der klassischen Speisenfolge werden zuerst verschiedene Sakuski wie eingelegte Gemüse und Salate serviert, dann folgen eine warme Suppe und die Hauptmahlzeit mit Fisch, Fleisch oder Geflügel und einer Beilage aus Kartoffeln, Reis oder Gemüse. Als Dessert gibt es meist ein Kompott oder Eis und Tee oder Kaffee. Der Abendtee (Wetschernij Tschaj), in adeligen und bürgerlichen Kreisen des 19. Jahrhunderts fester Bestandteil des Tages, findet heute aus Zeitgründen nur am Wochenende statt. Zum Tee aus dem Samowar gibt es Gebäck und Pralinen. Das Abendessen (Ushin) zwischen 19 und 22 Uhr fällt bescheidener aus, besteht jedoch wie das Mittagessen aus mehreren Gängen wie Sakuski, Suppe, Haupt- und Nachspeise.
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