Kochen auf russisch

Leckere Rezepte aus der russischen Küche mit Fotos

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Russische Essgewohnheiten: Sakuska-Tafel (Vorspeisen)

Weil der schönste Tisch ohne Vorspeise für die Russen nur ein kahles Brett ist und ein Bissen den anderen lockt, sind sie die ungekrönten Könige der Tafel: die Sakuski. Den Russen ist jede Hast fremd, natürlich auch beim Essen. „Wer lange isst, lebt lang“, verheißt ein Sprichwort, und die Sakuski verlängern jedes Mahl um etliche genüssliche Momente. Die kleinen Appetitanreger sind so mannigfaltig wie die Völker und die Landschaften Russlands. Es gibt sie heiß und kalt, auf den Tisch kommt Saures und Mariniertes, Gesalzenes, Gekochtes, Geräuchertes und Gedörrtes. Fisch, vor allem Stör, Lachs und Kaviar, dazu Sülzen wie Sptizbeinsülze mit Meerrettich, Stör oder Hecht in Gelee und Geflügel. Auch Fleisch wie Schinken, Lende und gekochte Zunge sind beliebt. Sakuski bilden den Auftakt eines Mahles. Im Alltag ist die Auswahl eher bescheiden, doch feiertags oder wenn Gäste erwartet werden, droht der Tisch unter den Vorspeisen zusammenzubrechen. Der Begriff „Sakuska“ wurde bis zum 17. Jahrhundert im Sinn von „etwas dazuessen“ verwendet: Brot als Sakuska für Fleisch, Zucker als Sakuska für bittere Medizin. In einer Bierstube bekommt man als Sakuska meist eine Portion Dörrfisch zum Getränk.
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Geschichte des “Russischen Wodkas”

Wodka – der Schnaps aus Russland… Dieser Begriff ist in allen Weltsprachen auch so bekannt und allgemeingültig, wie zum Beispiel Scotch Whiskey, Deutsches Bier und Französischer Wein. Und das hat natürlich seine guten sowohl historischen, als auch technologischen Gründe. Heutzutage werden die vielartige Schnäpse in vielen Ländern hergestellt: mit verschiedener Güte und verschiedenen Eigenschaften. Aber nur Russischer Wodka gilt unter denen als ein klassisches echtes Getränk.

Der moderne Schnaps ist nicht nur ein Ergebnis der jahrhundertealten Tradition (wie Naturalmittel in Grundrohmaterial und Putzmethoden benutzt werden sollen), sondern auch der wissenschaftlichen Suchen und Überschlägen. Das garantiert die hohe Qualität und die pure unschädliche Produktion.
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Bliny: Wissenswertes über russische Pfannkuchen

Man nennt Pfannkuchen nach jener Art von Mehl oder Grütze, die man für ihre Herstellung benutzt: Pfannkuchen aus Buchweizen, einer Mischung aus Buchweizen und Weizen, Weizen, Hirse, Hafer, Roggen und Gerste. Normalerweise verwendet man Weizenmehl, aber die richtigen russischen Pfannkuchen sind aus Buchweizen. Sie haben einen angenehmen, leicht säuerlichen Geschmack, und absorbieren die geschmolzene Butter und saure Sahne wie ein Schwamm.
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Russland ist die Heimat von Pfannkuchen

Russland ist die Heimat von Pfannkuchen

Wie Anton Pawlowitsch Tschechow behauptet hat, wenn wir bis jetzt keine wissenschaftliche Arbeiten über Pfannkuchen haben, so klärt es sich einfach dadurch, dass es viel leichter ist, Pfannkuchen zu essen, als den Kopf darüber zu zerbrechen … Also, im Gegensatz zu den Gelehrten haben die Dichter den Pfannkuchen besungen: «Sie bewahrten im friedlichen Leben die Gewohnheiten der netten alten Zeit: sie hatten in der Fastnachtswoche fettige russische Pfannkuchen” ….

Die Pfannkuchen leben schon mehr als tausend Jahre, ihr Lebensweg hat, nach Tschechows Meinung, «mit dem so genannten altslawischen ab ovo angefangen…». Sie sind vor der Geburt der russischen Literatur und der Geschichte geboren und natürlich vor dem Erwachen der nationalen und sozialen Identität. Altrussisches Wort “blin” («блинъ») geht auf das altertümlichere Wort “mlin” («млинъ») zurück, und von hier aus ist es ganz nahe bis zum Wort “mahlen”, es ist nämlich nicht genau bekannt, was – Mehl mahlen oder Unsinn reden? Der Prozess der Bekanntmachung mit Pfannkuchen ist in Russland sehr organisch stattgefunden. Nur eins ist vielleicht der Bedeutsamkeit nach damit zu vergleichen: der Samowar, weiterlesen… »

Olivier – traditioneller russischer Salat zum Neujahr

Salat Olivier (spricht Oliv’e) ist schon lange bekannt und erfreut sich großer Beliebtheit.

Dieser Salat wurde in den 1860-en Jahren von dem französischen Koch Lucien Olivier erfunden – einem Inhaber des Wirtshauses “Eremitage” auf dem Rohrplatz. In “Eremitage” konnte man denjenigen Gerichten geniessen, die in Palästen der Würdenträger serviert wurden. Die wichtigste Sehenswürdigkeit dieser Küche war der von dem Wirt erfundene Salat mit ungewöhnlichem Geschmack – “Salat Olivier”, doch deren Kochrezept hielt der berühmte Koch geheim. Viele Köche versuchten diesen Salat zubereiten, aber es ist keinem gelungen.

Nach dem Tod Olivier wurde “Gesellschaft Eremitage” zu einem Inhaber des Restaurants “Grosse Eremitage” (so nannte man das Wirthaus am Anfang des XX Jahrhunderts), deren Bestand sich mehrmals änderte. Während der Revolution 1917 wurde das Restaurant weiterlesen… »


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