Kochen auf russisch

Leckere Rezepte aus der russischen Küche mit Fotos

Tag: Gewürze

Wunderknolle Ingwer

Ingwer ist eigentlich das ganze Jahr über nützlich, aber insbesondere in den kalten Wintermonaten ist er ein guter Helfer. Durch seine Wärme und Schärfe aus seinem Heimatland Indonesien heizt er ein bei Erkältung, er räumt den Magen auf und bringt an trüben Tagen den Kreislauf auf Trab.

Die Ingwerknolle ist der unterirdische Spross einer schilfartigen, ein bis zwei Meter hohen Staude aus der Familie der Ingwergewächse. Aus den ätherischen Ölen und den Scharfstoffen bezieht der Ingwer seine Heilkraft, die Wärmerezeptoren in der Mundschleimhaut werden angeregt und lösen im Magen eine angenehmes Gefühl aus und bringen die Durchblutung in Schwung. Ingwerwasser ist somit für Menschen geeignet, die morgens Probleme mit dem Kreislauf haben.

Klassische Hühnerbrühe mit Ingwer ist ein hervorragendes Hausmittel beim grippalen Infekt und unterstützt das Immunsystem. Die scharfe Suppe lindert die Beschwerden weiterlesen… »

Wacholder

Seine „Heimat“

Wacholderbüsche sind in zahlreichen Gärten zu finden, wobei sie in der Vergangenheit zur Komplettierung der heimischen Apotheke herangezogen wurden. In heutiger Zeit wird die Pflanze im Gärten aufgrund ihres optischen Reizes angepflanzt. Wild wachsender Wacholder ist in großen Mengen in der Lüneburger Heide, aber auch in anderen Gegenden Deutschlands anzutreffen. Er gedeiht bis ins Hochgebirge. Der Wacholder stammt aus den Alpen und Mittel- bis Nordeuropa. Wacholdersträuche, die ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammen sollen, gehören zu anderen Pflanzenarten, die den Zypressen noch näherstehen als die mitteleuropäische Art.

Das Aussehen der Pflanze

Je nach Standort erreicht ein Wacholderstrauch eine Höhe von einem halben bis zu sieben Meter und zeigt sich säulenartig. Seine Blätter weisen Nadelform auf, im Süden Europas gedeihende Arten weisen schuppenartige Blätter auf. Die Blüten des Wacholderstrauchs werden als zweihäusig bezeichnet, weiterlesen… »

Unsere wunderbaren Gewürze

Wunderbare Gewürze

Wunderbare Gewürze

Sie sind Genuss und Heilmittel, waren früher nur den Adeligen, Ärzten und Reichen vorbehalten, sind jetzt aber aus der Küche nicht mehr weg zu denken.

Zimt

Die getrocknete Rinde des Zimtbaums gehört zu den ältesten Gewürzen der Erde. Zimt ist Tradition und fester Bestandteil der Weihnachtsbäckerei. Man findet Zimt in der süßen wie auch in der herzhaften Küche.

Nelken

Die Nelken, mit dem feurig scharfen Aroma, eignen sich für Rotkohl, Punsch und Wildgerichte. Nelken sind als ganze Nelken oder auch Pulver erhältlich.

Piment

Piment wird aufgrund seines pfeffrig-scharfen Geschmacks auch Nelkenpfeffer genannt. Man findet ihn gemahlen in Spekulatius. Die Körner werden Marianden und Fleischgerichte verwendet.

Anis

Anis wird überwiegend in Südeuropa angebaut. Er hat ein intensives Aroma und wirkt verdauungsfördernd. Lieber sparsam weiterlesen… »

Unsere gesunden Lieblingskräuter

Basilikum

Das Königskraut hat eine pfeffrige, aber frische Note. Basilikum wird überwiegend in der italienischen Küche verwendet und passt zu Tomaten und auch zu Erdbeeren oder Quarkspeisen. Ein Tee aus frischen Blättern regt den Stoffwechsel an und dadurch schmilzt das Fett.

Estragon

Estragon hat ein zartes Anisaroma und wird auch oft Dragon genannt. Vor allem gehört Estragon in eine Sauce Bearnaise. Er schmeckt aber auch zu Fleisch- oder Fischsoßen und zu Bohnen. Estragon als Tee mit frischen Blättern schwemmt Wasseransammlungen aus dem Körper.

Oregano

Oregano ist im Duft und Geschmack sehr herb und im mediterranen Raum sehr beliebt. Es wird oft für Chili con Carne benutzt, kann aber auch bei Omeletts, Pizzen und Soßen verwendet werden. Gesichtswasser aus 100 g Oregano und 2 Liter Wasser ist gut für trockene Haut.

Kerbel

Kerbel ist mild im Geschmack und hat ein süßlich-würziges Aroma. Durch den zarten Geschmack passt er weiterlesen… »

Siedesalz zum Kochen

Siedesalz wird in Salinen gewonnen und meistens zum Kochen benutzt. Zur Herstellung werden Bohrlöcher in die Salzbergwerke getrieben, worüber dann Grundwasser geleitet wird, sodass sich die Salzfelsen auflösen. Hieraus bildet sich dann die sogenannte Sole. Einige Bestandteile des Salzgesteins lösen sich nicht auf, sinken ab und verbleiben in den Hohlräumen. Anschließend wird die Sole in Verdampfern (Behältern) weiterverarbeitet.

In diesen Behältern kocht die Sole dann solange, bis das Wasser verdampft und sich dadurch Salzkristalle bilden. Der daraus entstehende ein salziger Brei, der abgeführt wird. Das auf diese Art und Weise getrocknete Siedesalz wird getrocknet, gesiebt und dann in Pakete, Säcke oder auch in Eimer abgefüllt. Siedesalz wird die Anwendungen bevorzugt, in den Salz in gelöster Form zugeführt wird.
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Der exotische Geschmack von Safran

Ein bisschen klingt Safran wie irgendein Name aus 1001 Nacht. Geht es Ihnen nicht auch so? Haben Sie eine genaue Vorstellung von dem Gewürz? Benutzen Sie es?

Ich muss zugeben, wenig darüber zu wissen, und so sehe ich mir mal an, was das alte Gewürz Handbuch der Großeltern erzählt:

„Ist ein persisches Gewürz aus einer Krokus-Art“, und tatsächlich, die Abbildung gleicht einem Krokus mit Blüte und Zwiebel. Allerdings, erfahre ich weiter, blüht er nicht wie unsere Krokusse im Frühling, sondern im Herbst. Der Safran wird aus den violetten Blüten beziehungsweise deren Stempel gewonnen. Der hellgelbe Griffel teilt sich in lange rote Narbenäste. Diese sind das fertige Safrangewürz. weiterlesen… »

Nicht alles, was Pfeffer heißt, ist auch Pfeffer

Pfeffer wird auch nicht nur zum würzen und verfeinern von Speisen verwendet, sondern hat weit mehr zu bieten.

Pfeffer stammt ursprünglich aus Indien, wird heute aber auch in Indonesien, Malaysia, Brasilien und Madagaskar angebaut. Die scharfen Körner sind aus der Küche nicht mehr wegzudenken. Was wären Fleisch, Fisch, Geflügel, Saucen, Suppen und Salate ohne seine scharfe Würze?

Die Pfefferpflanzen ranken sich an Stützpfählen drei bis fünf Meter hoch. Sie gedeihen am besten in tropischem Klima und sind im reifen Zustand leuchtend rot.

Der bei uns übliche schwarzen Pfeffer entsteht aus den noch unreifen grünen Früchten. Sie werden kurz in kochendes Wasser getaucht und dann an der Sonne getrocknet. Dabei färbt sich die Schale schwarz und die Frucht schrumpft und wird runzelig.

Weißer Pfeffer entsteht aus den Vollreifen Früchten. Sie werden in Säcke gefüllt und so lange in kaltes Wasser gelegt, bis sich die harte Fruchtschale ablöst. Danach werden die Pfefferkörner nochmals gewaschen und danach in der Sonne getrocknet. Durch diesen Vorgang werden aus den reifen, roten Körnern glatte, schmutzig weiße. Sie schmecken etwas milder als ihre schwarzen Kollegen.

Außer schwarzen und weißen Pfeffer gibt es noch den grünen und roten. Roter Pfeffer wird in Salzlake eingeweicht. So behält er seine kräftige Farbe.
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