Kochen auf russisch

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Marmelade ist nicht gleich Marmelade, aber kochbar

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Marmelade ist eine wunderbare Sache, wenn, ja wenn sie gut ist!

Als Faustregel gilt, je höher der Fruchtgehalt in einer Marmelade im Vergleich zu ihrem Anteil an Zucker ist, umso besser schmeckt sie. Ideal sind Verhältnisse von über 50 % Frucht zu 50 % Zucker. Klar ist auch, je höher der tatsächliche Anteil an verarbeiteter Frucht ist, umso fruchtiger schmeckt die Marmelade und umso hochwertiger ist auch ihre Qualität.

Zu beachten ist auf den Marmeladengläsern die Inhaltsangabe oder Zutatenliste: die Früchte sollten an erster Stelle stehen, denn nur dann ist gewährleistet, dass sie auch den größten Teil bei der Herstellung der Marmelade ausmachen. Allerdings ist es ein Irrtum zu glauben, dass alle teuren Markenmarmeladen auch gleichzeitig die bessere Qualität aufweisen. Oft ist das Gegenteil der Fall; bei Lidl, Penny, Aldi und Plus gibt es preisgünstige Marmeladen, die eine sehr gute Qualität und einen intensiven Geschmack haben. Erdbeermarmelade ist also nicht gleich Erdbeermarmelade!

Grundsätzlich ist es aber so, dass bestimmte Sorten von Marmelade nicht komplett aus den Früchten hergestellt werden können. Das ist zum Beispiel bei Hagebuttenmarmelade der Fall. (Hagebuttenmarmelade wird auch nur saisonal hergestellt!) Je nach Sorte variiert also auch das Herstellungsverfahren der Marmelade. Das ist natürlich auch bei exotischen Früchten der Fall. Aber man mag, was schmeckt und die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden; es gibt Menschen, die mögen nur rote Marmeladen und andere nur gelbe. Eine Marmelade sollte keine Farb- und Konservierungsstoffe enthalten und natürlich auch keine künstlichen Aromen oder Geschmacksverstärker.

Auch die so genannten „Fruchtaufstriche“ aus Reformhäusern und Biosupermärkten sind sehr empfehlenswert.


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