Kochen auf russisch

Leckere Rezepte aus der russischen Küche mit Fotos

Kinder mit Biolebensmitteln füttern

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Muttermilch ist für die Allerkleinsten immer noch die beste Nahrungsquelle. Wenn das Kind dann langsam festere Nahrung benötigt, stell sich bei vielen Eltern die Frage: Füttere ich lieber Fertigbrei aus dem Glas oder selbstgekochten Bio-Brei?

Für Kinder ist eine bewusste und gesunde Ernährung ganz besonders wichtig. Im Vergleich zu herkömmlichen Lebensmitteln gelten Biolebensmittel wegen des fehlenden Einsatzes von Pestiziden als gesünder. Der Begriff „ Bio-Lebensmittel“ ist in der EU gesetzlich definiert. Unter diese Bezeichnung fallen diejenigen Nahrungsmittel, die nicht gentechnisch verändert wurden, ohne den Einsatz herkömmlicher Pestizide, Kunstdünger oder Abwasserschlamm produziert wurden und Produkte, die aus ökologisch kontrolliertem Anbau stammen.

Tiere, die nicht mit Wachstumshormonen und Antibiotika behandelt wurden zählen ebenfalls nach der EG-Ökoverordnung zu den Biolebensmitteln. Grundsätzlich enthalten Biolebensmittel im Vergleich zu herkömmlichen Produkten weniger Zusatzstoffe. In Deutschland werden nur die Lebensmittel mit dem staatlich kontrollierten Bio-Siegel ausgezeichnet, die diesen Anforderungen vollständig entsprechen. Seit dem Jahr 2010 müssen Hersteller auch das EU-weite Bio-Siegel auf den Verpackungen abbilden.

Natürlich soll das Essen, was der Familie aufgetischt wird nicht nur gesund, sondern auch noch lecker und nicht zu teuer sein. Obst und Gemüse aus herkömmlichem Anbau ist leider sehr oft mit Pflanzenschutzmitteln belastet. Gefährlich bei diesen Produkten ist, dass oft nicht nur ein Schadstoff erhöht ist, in einigen Fällen sind sogar gleich mehrere giftige Stoffe zu finden. Aus diesem Grund gilt gerade für Kinder: Der Schadstoffgehalt in Lebensmitteln sollte schon aus Vorsorgegründen so gering wie möglich sein. Biobauern lassen Obst und Gemüse mehr Zeit beim Reifen. Je länger die Früchte am Strauch, die Wurzeln im Boden und die Blätter am Baum bleiben, je mehr Farb- und Nährstoffen können sie entwickeln. Außerdem schmeckt dieses Obst und Gemüse besser. Herkömmliche Bauern ernten Salat, Tomaten und Co. oft bevor es reif ist; auf den langen Transportwegen reifen die Produkte dann nach und die Nährwerte sind daher geringer. Das gilt aber nicht für regionales Obst und Gemüse, welches gerade Saison hat. Biosalat zum Beispiel enthält 150 Mal weniger Pestizide als der konventionell angebaute Salat.

Die Empfehlung für eine schadstofffreie und gesunde Ernährung lautet: Von September bis November Äpfel aus der Region kaufen und den Rest des Jahres Bio-Ware bevorzugen. Kartoffeln sind günstig und gut sie direkt beim Bauern oder auf dem Markt gekauft werden. Fleisch sollte immer mit einem Bio-Siegel gekauft werden, nur dann ist es annähernd rückstandsfrei und hat nur ein geringes BSE-Risiko. Ein weiterer Vorteil: Das Bio-Fleisch schrumpft beim Braten nicht zusammen.


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