Kochen auf russisch

Leckere Rezepte aus der russischen Küche mit Fotos

Soja & Tofu

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Soja wird in Asien seit über 4.000 Jahren als heilige Pflanze verehrt und ist dort ein Grundnahrungsmittel. In Europa wurde die Sojapflanze im 18. Jahrhundert bekannt, der Durchbruch gelang Soja in den 60ern. Anfangs wurde Soja in Deutschland nur als Ölpflanze und Viehfutter verwertet. Erst in den 80ern kam für die Sojapflanze der Aufschwung sowohl im Naturkostbereich als auch in der herkömmlichen Lebensmittelbranche.

Die größten Soja-Produzenten sind USA, Brasilien, China und Argentinien. Soja wächst in nur 100 Tagen und beeindruckt durch eine große Vielzahl an Sojaprodukten. Ob frisch oder getrocknet, gekeimt als Sprosse, zerkleinert, als Öl, als Mehl gemahlen, als Fleischersatz oder auch zu Soßen, den Verwendungsmöglichkeiten sind kaum Grenzen gesetzt.

Tofu wird auch mit dem Begriff Bohnenquark bezeichnet und wird aus weißem Sojabohnenteig hergestellt. Das Verfahren ähnelt der Käseherstellung aus Milch.

Tofu ist ein „kulinarisches Highlight“: Es ist bekömmlich und leicht, cholesterinfrei, kalorienarm, und ganz besonders reich an hochwertigem Eiweiß. Frittiert, gegrillt, gedämpft oder auch gebraten, Tofu kann zu Schnitzeln, Klößen, Pastafüllungen oder auch als Burger verarbeitet werden. Egal ob süß oder deftig, Tofu schmeckt im Salat, als Brotaufstrich und auch als Nachtisch. Der Phantasie in der Küche sind mit Tofu keine Grenzen gesetzt. Im Gegenteil, der neutrale Tofu-Geschmack fordert den Koch zu kreativen Experimenten heraus.

Das pflanzliche Eiweiß aus Soja und Tofu gilt als ein natürlicher Schutz vor Herzinfarkt und Bluthochdruck


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