Kochen auf russisch

Leckere Rezepte aus der russischen Küche mit Fotos

Österreichs Pfannkuchen

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Die Bezeichnung Palatschinken

Die Herkunft des in Österreich gebräuchlichen Namens „Palatschinken“ ist, außer der Tatsache, dass sie auch in Ungarn als „palacsinta“ sehr beliebt sind, nicht zur Gänze geklärt. Es herrscht die Vermutung vor, dass sich die „Palatschinke“ ausgehend vom römischen „plazenta“ über Tschechiens “palačinka“ entwickelt hat: Einem runden kleinen Kuchen, der bei Tisch anstelle von Brot oder als Hauptsspeise wie auch als Dessert gereicht wird.

Palatschinken-Grundrezept

200 g Mehl, 1 Prise Salz, 2 Eier, 250 ml Milch, 2 TL Zucker, etwa 100 ml Mineralwasser, Öl

Mehl, Salz, Eier und Milch zu einem glatten klumpenfreien Teig verrühren. Sind die Palatschinken mit süßer Fülle erwünscht, Zucker dazu geben.

Der Teig kann auch mit Mineralwasser verdünnt werden. Anstatt Milch findet auch Buttermilch, Sahne oder Bier Verwendung. Der Auswahl des Belages sind keine Grenzen gesetzt: Ob Apfelmus, Marmelade, Zucker mit Zimt, Kirschen, oder Schokoladecreme. 

Besonders beliebt sind in Österreich – Topfenpalatschinken

Rezept zu Topfenfüllung

Zutaten: 250 g Topfen (Quark), 2 EL Sahne, 2 Eier, Vanillezucker, 2 EL Rum, Salz und Orangenschale, Puderzucker, Öl

Eier trennen und Eiweiß mit einer Packung Vanillezucker zu steifem Schnee schlagen. Eigelb samt verbliebendem Vanillezucker verquirlen und mit Quark glatt rühren; Rum, Sahne und Orangenschale unterrühren. Restliches Eiweiß unter die Creme ziehen. Mit Creme bestrichene Palatschinken aufrollen, mit Puderzucker bestreuen und mit Kompott nach Belieben servieren.

Die berühmteste Variante eines österreichischen Pfannkuchens ist der Kaiserschmarrn

Zur Namensgebung kursieren lediglich Legenden. Eine davon besagt, dass Waldarbeiter Kaiser Franz-Josef I. bei einem Jagdausflug einen Holzfällerschmarren servierten und dieser ihm zu Ehren mit Rosinen, Milch und Eiern verfeinert wurde.

Zu den Grundzutaten für den Teig können noch Mandeln und/oder Rosinen beigegeben werden, diese aber in Butter zuvor anschwitzen. Wenn der Teig in der Pfanne gestockt ist und beiderseits goldgelbe Farbe hat, mit Zucker bestreuen und in kleine Stücke reißen, Butter dazu, mit Rum flambieren und sofort mit Apfelmus oder Zwetschgenkompott servieren.

Manche meinen, es handelt sich auch um eine besondere Form des Pfannkuchens, andere sprechen von einem Soufflé.

Gemeint sind Salzburger Nockerl

Seit dem 17. Jahrhundert bekannt, ranken sich um die Entstehung dieses süßen Desserts lediglich Legenden. Danach soll Salome Alt, die Mätresse von Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau (1559 – 1617) die Erfinderin sein.

Zutaten für drei Nockerl: fünf Eier, vier EL Puderzucker, ein EL Mehl, abgeriebene Schale einer Zitrone, EL Milch mit etwas Rum, 3 EL Butter.

Eier trennen, das Eiweiß mit Puderzucker zu „schmierigem“ Schnee schlagen. Drei Eigelb, Mehl und geriebene Zitronenschale unterheben. Butter, Milch und restlichen Puderzucker vermengen und in der Pfanne schmelzen. Drei Nockerl formen und auf die geschmolzene Masse setzen. Im auf 220 Grad vorgeheizten Rohr bis 11 Minuten goldgelb backen. Alternativ können die Nockerl auf Preisbeersauce gesetzt werden. Als Beilage wird meist Himbeersauce gereicht.


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